Weiterentwicklung MGC 24/280-Z

Aus dem Magnet-Gravitations-Converter – MGC 36/4 wurde der MGC 24/280-Z

Bei der Planung handelt es sich um ein Zwillingsrotor, in dem sich je 24 Gewichte mit je 280 g Grundgewicht entlang ihrem Radius verlagern. Sie sorgen für eine nahezu konstante positive Drehmoment-Differenz. Das wiederum wird durch eine, dem Rundlauf angepasste Rampe, gelenkt. Die Gewichte verlagern auf Grund von gegensätzlich orientierten Magneten und einem Verbindungsgestänge zwischen gegenüberliegenden Gewichten ihre Position optimal. Durch das magnetische Gleiten werden die Widerstände und Reibungsverluste im Vergleich zu ähnlichen  Aufbauten drastisch reduziert.

29.11.2018 – Zwischenstand in der Entwicklung des MGC 280/24-Z
Verfasser und Entwickler: Michael Gruber

Die Frage, ob mein aktuelles Modell  funktionieren wird, ist beantwortet. Das Modell kann nicht funktionieren, Die Frage, ob das System funktionieren kann, ist auch beantwortet. Das System ist funktionell grundsätzlich möglich. Das ist das Ergebnis das sich aus den Arbeiten der letzten 2 – 3 Monaten eindeutig und für jeden reproduzierbar ergibt und was örtliche Beobachter bestätigen. Die 24 Gewichte haben mittlerweile ein Gewicht von je 430 g erreicht.

Die Entwicklung die sich hier gezeigt hat, besteht aus den verschiedensten Umbauten, Änderungen und Anpassungen, durch die ich mich am  Modell, alleine in praktischen Versuchen, der angestrebten  physikalischen Funktion annähern konnte. Jedoch ist der Rahmen der Möglichkeiten mit dieser Konstruktion erschöpft und alle weiteren möglichen Arbeiten, können auf Grund der aktuellen mechanischen Gegebenheiten nur eine Annäherung erreichen. Auf der anderen Seite sind alle Faktoren für ein funktionierendes Modell hier offensichtlich erkennbar und die durch mechanische Probleme entstehenden Blockaden werden logisch. Auch wird das Ergebnis deutlich, wenn die mechanischen Blockaden aufgehoben werden, die nur durch fehlerhafte konstruktive Formen entstehen. Für das Ergebnis ist einer der ausschlaggebenden Faktoren, wie Fassi das am Anfang schon erkannte und exquisit beschrieben hat, das hier zwei Kräfte unabhängig voneinander (Gravitation und Magnetismus) so wirken, das sie sich durch ihr jeweiliges Wirken unterstützen ohne in eine gegenseitige Abhängigkeit zu geraten. Wobei das einer der wichtigsten Nachweise am Modell und für das System darstellt.

Das vorrangigste Problem, wie auch von Claus schon deutlich gemacht, müssen die Magnete an den Gewichten und auf der Rampe in einem parallelen Verhältnis zueinander laufen. Dabei war meine Annahme, das die Magneten sich mit dem konstruierten Spiel gegenseitig vermitteln und ausrichten würden. Das ist so nicht der Fall, denn die Magnete verlagern dabei auch ihre Position und geraten so in einen umgekehrten Einfluss. Dabei scheinen sich die Toren der Magnete drastischer zu „verbiegen“ als das zumindest mir vorher klar war. Das neue Feldformen entstehen können war logisch, aber mit derartig extremen Umformung habe ich nicht gerechnet. Ein sehr interessanter Bereich dieser Entwicklung, auch für die weitere Betrachtung von magnetischen Feldern und den Fähigkeiten von Toren. Darüber hinaus sind die gewählten Formen der Magnete auf der Rampe und an den Gewichten weit von optimal entfernt. Runde Magneten wirken eben punktuell! Jedoch habe ich ein Gefühl dafür bekommen, was mindestens die erforderliche Stärke betrifft. Im Laufe der Entwicklungsarbeit hat sich die Stärke der Magnete soweit erhöht, das auch das Grundgestell angepasst werden muss. Durch die Entwicklung ist ein leichter und haltender Einfluss auf die Magnete an den Gewichten entstanden, der jedoch ohne nennenswerten Aufwand korrigierbar ist.

Die nun erforderliche neue Konstruktionsplanung des neuen Rades ist zu 98% fertig und es fehlen nur noch wenige und an dieser Stelle unwesentliche Details.
Die bestehende Grundkonstruktion kann einfach umgebaut werden.
Es ist eine neue Lagerung konstruiert – Sechseck-Steckachse.
Das neue Rad wird komplett aus Plexiglas gearbeitet.
Es wird aus 16 Gewichten mit einem jeweiligen Gewicht von ca. 650 g bestehen.
Die Gewichte werden mit einer Abweichung von +/- 0,3 mm mit Gleitlagern geführt.
Das Verbindungsgestänge der Gewichte wird auf 4 mm verstärkt und wird an 4 Punkten geführt.
Die neuen Magnete an den Gewichten wirken auf einer Querlinie zur Rampe.
Die Magnete auf der Rampe werden schmaler.

Um nur die wichtigsten Fakten der geplanten Konstruktion zu nennen. Für die neue Konstruktion des Antriebs werden ca. 2000 € aufgewendet werden müssen.

Video auf YouTube